Der Bart ziert den Mann…

…sagt ein altväterliches Sprichwort.

Und das nehmen im Moment viele meiner Freunde und Kommilitonen ernst und lassen sich einen Bart wachsen. Mal mit mehr mal mit weniger Erfolg. Ich will damit sagen, dass bei vielen der Bart nicht so voll und schön wächst, wie bei Alm-Öhi aus Johanna Spyris Roman Heidi.

Mich selbst hat genau dieser Grund bisher davon abgehalten, mir einen Bart stehen zu lassen obwohl ich das ganz schön finde. Leider lässt mich Mutter Natur etwas im Stich und die Haare wachsen etwas unregelmäßig. Außerdem ist meine Barthaarfarbe nicht gerade das was man als schick empfindet. Aber vielleicht sollte ich es doch einmal wagen. Eine Freundin von mir hat mich nämlich auf eine Idee gebracht.

Die Lösung des Problems heißt: färben! Warum nicht den Bart färben, wenn es beim Kopfhaar inzwischen (auch für Männer) gang und gäbe ist? Der Markt bietet inzwischen gute Produkte hierfür an.

Ich wollte für meine verschiedenen Social Media Accounts sowieso neue Profilfotos machen. Wieso also nicht mit neu gewachsenem und gefärbtem Bart? Das wäre doch der gegebene Anlass und ich würde mal wieder was Neues ausprobieren. Die Bartfärbemittel können wunderbar Farbunterschiede ausgleichen und kleine ‚Lücken‘ im Bartwuchs optisch etwas ausgleichen. So ein Bart braucht ja nicht allzu lange, bis er gewachsen ist – in 10 bis 14 Tagen wird man da sicher schon einiges sehen.

Ich werde mich gleich nachher mal mit meiner Kamera dran machen, das Licht an verschiedenen Orten zu testen. Wenn mein Versuch erfolgreich ist, und der Bartwuchs und das Färben gut gelingen, werde ich natürlich auch einen komplett anderen Look haben. Vielleicht sollte ich mir jetzt schon mal überlegen, welche Form von Bart ich mir stehen lassen soll. Die Styles sind ja so unterschiedlich.

Also ein Schnurrbart kommt für mich nicht in Frage. Ich möchte schon etwas mehr im Gesicht behaart sein. Vielleicht ein sogenannter Henriquatre-Bart? Das ist der, der rund um den Mund geht. Aber dafür ist mein Gesicht vielleicht etwas zu schmal. Ein Dandy-Bart ist mir vielleicht auch ein wenig zu stylisch – außerdem gefällt mir persönlich der gesamte Look nicht an mir. Ich glaube, der sogenannte Hipster-Bart ist das richtige für mich. Modern, leger und recht gut zu pflegen. Ein Schnauzer kombiniert mit einem Bart von Ohr zu Ohr.

Jetzt muss ich mich nur noch entscheiden, ob ich chemisches Färbemittel benutzen möchte, oder Henna. Mit Henne bekomme ich tolle Rotnuancen hin, mehr aber auch nicht. Die klassischen Färbemittel überdecken meine Farbunregelmäßigkeiten ganz gut. Außerdem kann ich damit auch mehr als nur eine Nuance verändern. Das dürfte sich auf meinen Fotos ganz gut machen.

Ich werde sehen, was am Ende dabei herauskommt und wie meine Bilder geworden sind – darauf bin ich schon gespannt. Wie dem auch sei – Bart ist in (sagt zumindest diese Webseite :D) und ich bin dabei! Auch heute wünsche ich:

Gut Licht – Euer Konstantin

 

PS: Die Kameradrohne ist richtig top!

Die Welt von oben…

…hat einen besonderen Reiz!

Vor kurzem war ich mit einem Freund auf einer Modellbaumesse, weil sich er sich eine Drohne kaufen möchte. Ich war sehr erstaunt, wie weit diese Technik schon gediehen ist! Mein Kumpel hat mich mit seiner Begeisterung für die Flugobjekte angesteckt und ich bin echt am überlegen, ob ich mir so eine Drohne mit einer Kamera nicht selbst zu Weihnachten schenken soll.

Das würde mir ganz neue Möglichkeiten der Fotografie eröffnen. Auf Veranstaltungen wird diese Technologie ja schon seit längerer Zeit für Live-Aufnahmen oder auch aus Sicherheitsgründen eingesetzt. Warum also nicht diese Drohne für Fotoaufnahmen nutzen?

Ja, ich müsste etwas Geld in die Hand nehmen, um zufriedenstellende Bilder zu erhalten – vielleicht kann ich ja im Uni-Café noch etwas jobben, um mir eine etwas besser ausgestattete Drohne zu kaufen. Für den Hobbybereich gibt es viele gute Drohnen zu einem vernünftigen Preis, die mit einer Videokamera  ausgestattet sind. (die besten Drohnen mit Kamera findet ihr hier übrigens)

Am stabilsten liegen wohl die Quadrokopter in der Luft, manche dieser  Drohnen können sogar Loopings fliegen. Ich kann mir schon richtig ausmalen, was für tolle Bilder ich mit dieser Möglichkeit auf Veranstaltungen erzielen kann! Jetzt muss ich mir nur überlegen, wie viel ich in diese Technik investieren möchte. 100 bis mehrere tausend Euro kann so ein Quadrokopter kosten. Es kommt natürlich darauf an, wie hochwertig die eingebaute Technik ist. Hier kommt es darauf an, wie lange der Akku reicht (zwischen 9 und 25 Minuten) oder auch wie weit die Reichweite der Drohne reicht – allerdings sind in Deutschland aus Sicherheitsgründen nur Flüge auf Sicht erlaubt, was diese Möglichkeiten wieder etwas einschränkt.

Ich werde mich in den nächsten Wochen weiter über diese  Möglichkeiten informieren und euch in einem meiner nächsten Blogs über meine Ergebnisse berichten. Bis dahin kann ich mir ja mal überlegen, welche Aufnahmen ich mit dieser Technik machen kann.

Da an Drohnen Videokameras und keine Fotokameras angebracht werden, werde ich Bewegtbilder erhalten, aus denen ich meine Fotos dann ‚ausschneiden‘ kann. Sicher ist das eine gute Möglichkeit, Aufnahmen von Stellen zu machen, die ich selbst nicht erreichen kann, weil sie einfach nicht zugänglich sind, oder zu gefährlich.

Fassaden von oben, Menschenmengen, Naturaufnahmen – oh, die Möglichkeiten sind vielfältig und ich habe schon jede Menge Ideen, die ich am liebsten sofort ausprobieren würde. Anfang nächsten Jahres werde ich mit meinen Kommilitonen in die Berge zum Skifahren gehen. Einen Tag davon könnte ich prima nutzen, um Luftaufnahmen in den Bergen mit der Drohne zu machen.

Die Lichtverhältnisse in den Bergen sind durch den Schnee nochmals ganz andere und zaubern nochmals ganz andere Fotos hervor. Aufpassen muss ich allerdings wegen der Kälte und der Feuchtigkeit. Da kann es schnell mal Schleier auf der Linse geben, die die ganze Arbeit wieder zunichte machen würde. Aber mit vorsichtiger Anpassung von warm nach kalt werden das sicher tolle Bilder werden. Also da tun sich doch ganz neue Möglichkeiten für mich auf, vielleicht doch noch eine Karriere als Profifotograf zu starten. Wer weiß? Ich bleibe auf alle Fälle dran. Bis dahin:

Gut Licht – Euer Konstantin

Meine Kamera und ich…

…sind allerbeste Freunde!

Und das, seit ich vor vielen Jahren auf dem Dachboden meiner Eltern eine alte Ricoh 500 GX fand. Das ist eine Kamera von einem japanischen Hersteller aus Anfang der Siebziger, die noch mit einem Film gefüttert werden muss. Klein und handlich mit einem Stahlgehäuse. Blende, Belichtung und Schärfe: all das musste man noch manuell einstellen. Diese Kamera hatte sich mein Vater zu Studienzeiten von seinem ersten selbst verdienten Geld zugelegt.

Inzwischen hat auch er auf die digitale Welt umgestellt, was aber von meinem Dachbodenfund blieb, ist mein Faible für das Fotografieren. Na ja, damals spielte ich mit dem Teil nur herum, aber es kamen doch die ein oder anderen brauchbaren Bilder dabei heraus.

Und als wir in der Schule dann eine Dokumentation in Religion über integrative Projekte in unserer Stadt erstellen mussten, legte ich mir die meine erste digitale Spiegelreflexkamera zu. Die alte Ricoh hatte damit ausgedient, und ich habe das gute Stück meinem Vater (zum Glück) unversehrt zurück gegeben. Hin und wieder leihe ich sie mir aber doch wieder aus und teste das ein oder andere.

Seither habe ich sehr viel ausprobiert und herumexperimentiert, mit mehr oder wenigem großem Erfolg. Eigentlich würde ich ja das Handwerk gerne von der Pike auf lernen und Profifotograf werden. Doch weil meine Eltern etwas an meinem Talent zweifelten und ich etwas Bodenständigeres lernen sollte, studiere ich Wirtschaftswissenschaften und so betreibe ich das Fotografieren erst einmal als Hobby.

Doch immerhin habe ich auf zwei Studentenveranstaltungen Fotoserien geschossen, die  durchaus auf positive Resonanz gestoßen sind. Ich habe immer versucht, die Teilnehmer unbemerkt zu erwischen, so bekomme ich die Stimmung der jeweiligen Situation schön mit auf das Foto und wenn ich dann noch etwas mit dem Licht und der Blende experimentiert habe, dann habe ich einige tolle Momente erwischt. Viele der Fotos habe ich in schwarz/weiß erstellt, damit bekommen die Szenen nochmal ein ganz anderes Feeling. Vor allem Stimmungen versuchen einzufangen, das macht mir am meisten Freude.

Apropos Stimmung: jetzt ist Herbst und das Sonnenlicht bekommt wieder so einen besonderen Touch.  Ich werde wohl in den nächsten Tagen rausgehen und durch die Wälder und Weinberge streifen, um diese vielen tollen Farben und Lichtreflexe einfangen. Kennt ihr das auch noch: als Kind bin ich immer durch das frisch gefallene Laub gestiefelt und habe die Blätter mit meinen Füßen aufgewirbelt – das hatte immer so einen bestimmten Geruch. Kastanien und Blätter gesammelt und hinterher Kastanienmännchen gebastelt und dazu eine Tasse warme Milch oder Kakao.

Ja, der Herbst ist eine gute Zeit, um besondere Momente mit der Kamera einzufangen. Das Wetter verspricht gut zu werden: ich werde morgen gleich rausgehen, und versuchen, dieses Licht mit der Linse einzufangen. Vielleicht kann ich das ein oder andere Bild  ja dann auf Leinwand ziehen, und an der Uni im Lesesaal aufhängen lassen. Wer weiß, vielleicht wird das ja doch noch was mit dem Fotografenberuf.

Gut Licht – Euer Konstantin