Über mich

Konstantin  – der neue Newton?

Was? Etwa Helmut Newton? Ist der so gut, oder einfach nur größenwahnsinnig? Nichts von beidem – eher ein Träumer, und das mit Leidenschaft! Aber dazu später mehr.

Hallo zusammen, jetzt mal der Reihe nach: Ich heiße Konstantin Frei, bin 26 Jahre alt und Fotograf. Na ja, Hobbyfotograf mit dem Traum, damit einmal mein Geld zu verdienen. Im realen Leben bin ich Master-Student der Wirtschaftswissenschaften.

Mein großes Thema, meine Leidenschaft und damit Hobby ist das Fotografieren. Vor vielen Jahren habe ich auf dem Dachboden meiner Eltern eine alte Kamera meines Vaters gefunden und habe lange Zeit als Jugendlicher mit dieser Kamera herumexperimentiert. Das war der Beginn einer großen Leidenschaft.

Wie gesagt, bisher leider nur ein Hobby. Obwohl ich bereits auf verschiedenen Veranstaltungen fotografiert habe, und auch schon einige (wenige) Bilder verkauft habe, werde ich mich wohl doch lieber erst einmal auf mein Studium konzentrieren und das hoffentlich erfolgreich zu Ende bringen. Trotzdem habe ich mich entschieden, meine Außenwelt ein wenig an meinem Fotografenleben  teilhaben zu lassen.

Was solltet ihr noch über mich wissen, außer meinem Alter? Ich bin gebürtiger Schwabe – ‚oh je, en Schwob…‘ Ja, genau so einer! Und das bin ich mit Stolz.  Schließlich kommen die tollsten Dinge aus dem Land der Spätzle und des Trollinger. Wir Schwaben sind das Volk der Innovationen.

Gottlieb Daimler baute das erste Auto und zuvor das erste Motorboot. Die ersten Streichhölzer kommen aus dem Schwabenland und passend dazu das erste nicht entflammbare Papier, das sogar mit der Apollo 11 auf dem Mond war! Die erste elektrische Handbohrmaschine kommt aus Schwaben und Albert Einstein ist gebürtiger Schwabe gewesen.

Ja, wir Schwaben gelten als geizig eigenbrötlerisch und sind das Land der Kehrwoche. Aber Ordnung muss sein. Doch hier muss etwas schwäbisches Blut an mir vorbeigeschossen sein. Mit der häuslichen Ordnung habe ich es nicht so sehr. Meine Studentenbude gleicht eher einem kreativen Chaos.

Womit wir wieder bei mir wären. Ich bin ein Chaot. Kein Ort, an dem ich nicht bereits etwas verlegt hätte. Meine Kommilitonen nennen mich schon den König des Verlegens. Schlüssel im Taxi, Handy im Hörsaal und Essays im Kopierer – all das gehört zu mir wie Ei zu gelb. Meine Gedanken sind oft an vielen Orten gleichzeitig. Allzu oft schweifen diese in eine andere Galaxie und lassen mich das Hier und Jetzt vergessen. Wie ich es im Studium bis hierher geschafft habe, und das noch mit passablen Noten, das wundert nicht nur mich.

Zu mir gehören außerdem noch Tracy und Jim Knopf. Wer das ist? Tracy ist meine Gitarre und Jim Knopf mein Kater. Beide begleiten mich schon seit meiner Schulzeit. Wieso nennt jemand eine Gitarre Tracy? Na ja. Wie ich mit 14 oder 15 begann auf der Gitarre herum zu spielen, versuchte ich mich wochenlang an ‚ talking about a revolution‘ von Tracy Chapmann. Irgendwann zogen mich meine Eltern damit auf und fragten, ob ich wieder zu Tracy ginge. So gab ich der Gitarre einfach diesen Namen. Inzwischen bin ich – so glaube ich zumindest – ein ganz passabler Gitarrenspieler und mein Repertoire geht doch einiges über Tracy Chapman hinaus.

Jim Knopf. Na ja – dieser Kater ist mein Ansprechpartner in allen möglichen und unmöglichen Lebenslagen. Er erträgt meine Monologe schon fast mit stoischer Gelassenheit. Widerspricht mir nicht und hält mir die Treue auch an lern- und arbeitsintensiven Wochenenden. Und warum heißt nun Jim Knopf Jim Knopf fragt ihr euch? Jim Knopf hat keinen Schwanz mehr. Und der Stummel, der ihm übrig blieb, sieht aus wie ein Knopf.

Jim Knopf wohnt seit dem Ende meiner Grundschulzeit bei mir. Seit ich ihn zusammen mit meinen Eltern aus dem Tierheim geholt habe. Wir beide waren von Anfang an so ziemlich beste Freunde. An ihm habe ich später auch meine ersten Fotoversuche gemacht. Er saß schon damals immer neben mir auf einem Stuhl, wenn ich gelernt habe. Hat alle meine wilden Zeiten mit mir zusammen erlebt und darüber hinaus jedes Geheimnis, das ich ihm anvertraute, zuverlässig für sich behalten. Das nennt sich Treue! Als ich dann zum Studium in die zweite Schwabenmetropole Berlin gezogen bin, war klar: Tracy und Jim Knopf gehen mit!

Hier wohne ich nun: am Puls der Zeit und in meinem persönlichen Kosmos. Zusammen mit zwei Mitbewohnern teile ich mir eine nette Wohnung am Prenzlauer Berg – wo auch sonst! Meistens bewege ich mich dort auch in den Szenekneipen und den Parks. Berlin ist für mich der ideale Ort zu leben. Ich habe alles was ich brauche, um mich herum. Uni, Kneipen, Clubs (dort bin ich allerdings weniger) und Freunde. Ein super Angebot an Kultur. Sport kommt auch nicht zu kurz und um die Ecke gibt es die weltbeste Chai Latte, sag ich euch!

Was macht ein fast fertiger Student der Wirtschaftswissenschaften, mit einem schwanzlosen Kater und der verrückten Idee, Fotograf zu werden an den Wochenenden? Klar: raus und fotografieren. Meistens streife ich mit meiner Kamera durch meinen Kiez oder auch gerne mal raus Richtung Potsdam.  Fotomotive suchen und auf DAS eine große Bild warten. Und hier sind wir wieder beim Beginn meiner Vorstellung:

Helmut Newton. Ein Meister der Fotografie. Vor allem der Nacktfotografie. Leider starb er bereits vor mehr als zehn Jahren. Seine Bilder sind legendär – ich liebe seine Arbeiten. Natürlich hat er auch andere Fotos gemacht. Portraits, Mode und Werbeaufnahmen. Aber mit seinen Aktfotos wurde er berühmt.

Wenn ich irgendwann einmal mit meiner Fotografie Geld verdienen will, vielleicht sollte ich mich dann auch auf diese Art von Fotografie festlegen? Ach je, DIESE Klasse werde ich sicher nie erreichen. Daher lasse ich es lieber und suche mir ein anderes Betätigungsfeld der Fotografie. Mit Veranstaltungsfotografie habe ich hin und wieder bereits etwas verdient. Nicht viel, aber immerhin gibt es doch Menschen, die für meine Fotografien Geld ausgeben.

Jedenfalls habe ich beschlossen, dass ich euch etwas an meinen Leben teilhaben lassen werde. Was werdet ihr erfahren? Meine neuesten Ideen und Gedanken bezüglich meiner Fotografenkarriere, welche Abenteuer Jim Knopf  erlebt und vieles mehr.

Warum ich bloggen will?

Ich weiß es nicht wirklich. Es ist ein Experiment. Ich schreibe sozusagen öffentlich Tagebuch. Ja, jeder meint, er müsse bloggen und auf den ersten Blick scheint es vielleicht banal, trivial und beliebig. Aber nein! Genau das ist es nicht! Es ist individuell, einzig und oft gar nicht artig  – aber vor allem ist es ICH! Wer weiß was daraus wird – ich bleibe dran und wünsche euch bis zum nächsten Mal

Gut Licht – Euer Konstantin