Teenager-Bartwuchs & Probleme: Was Sie wissen müssen

Sie sind also im Teenageralter und haben einen wachsenden Stapel von Fragen zum Thema Bartwuchs? Das ist cool, das haben die meisten Männer und die meisten Jungen.

In diesem Artikel wollen wir alle wichtigen Fragen über den Bartwuchs bei Teenagern beantworten und wie man damit umgeht.

Sie werden ein wenig über Ihre Genetik erfahren.

Wann Sie mit dem richtigen Beginn des Bartwuchses rechnen können.

Und wie man in jungen Jahren mehr Bart wachsen lassen kann

Ob Sie ein Teenager sind, der einen Bart hat, keinen Bart hat, sich keinen Bart wachsen lassen kann oder sich einen Bart wachsen lassen möchte; dieser Artikel ist für Sie.

Warum lassen sich manche Teenager in jungen Jahren einen Bart wachsen?

Ich erinnere mich lebhaft daran, dass ich in der Schule war, als ich 16 Jahre alt war, und ein neuer Typ wurde meiner Klasse zugeteilt.

Er war jünger als ich (ich bin im Januar geboren), aber er hatte immer noch einen vollen, dicken Ziegenbart und dichte Stoppeln rund um seine Wange, etwas, das leicht zu einem Vollbart hätte wachsen können.

Ich persönlich hatte etwa 10 leichte Schnurrhaare im Gesicht.

Es war mir ein Rätsel, warum dieser Typ in diesem jungen Alter schon so viel Gesichtsbehaarung haben konnte, während ich und die meisten meiner Klassenkameraden noch nicht einmal das Bedürfnis hatten, sich zu rasieren.

Später in meinem Leben, als ich anfing, über Hormone zu recherchieren, wurde mir schließlich klar, dass der Grund, warum sich manche Jungs majestätische Bärte wachsen lassen können, noch bevor sie eine Kneipe betreten können, mit einer Mischung aus Hormonen und Genetik zu tun hat.

Sehen Sie, das Wachstum der Gesichtsbehaarung wird durch zwei Hormone reguliert: Testosteron (T) und Dihydrotestosteron (DHT). Beides sind Androgene, und Gesichtsbehaarung ist androgene Behaarung.

Und während die Produktion von Testosteron in den frühen Stadien der Pubertät ansteigt, setzt DHT in der Regel viel später ein, und DHT ist viel potenter bei der Stimulierung des Bartwuchses als Testosteron.

Dennoch gibt es Menschen, die genetisch dazu veranlagt sind, schon im Teenageralter hohe Mengen an DHT zu produzieren, und das sind in der Regel die Jungs, die einen Vollbart tragen können und wie erwachsene Männer aussehen, noch bevor sie 18 werden.

Es gibt auch eine Sache, die man den menschlichen Androgenrezeptor (AR) nennt, das sind Rezeptorstellen, die sich überall in Ihrem Körper befinden, hauptsächlich in Ihrer Haut.

Damit Testosteron und DHT mit dem Bartwuchs beginnen können, müssen sie sich zuerst an die Androgenrezeptoren binden.

Und wie Sie sich vielleicht denken können, werden die Empfindlichkeit und Dichte dieser Rezeptoren durch Ihre Genetik reguliert.

Bei den meisten Männern, wahrscheinlich 80 % oder mehr, fangen die DHT- und Androgenrezeptoren erst nach dem 20.

Bei einigen ist es eher im Alter von 25 oder sogar 30 Jahren der Fall.

Und das sind die beiden Schlüsselfaktoren, die die natürliche Bartwuchsrate bestimmen.

(Sicherlich ist Testosteron auch wichtig, aber es ist nicht genug allein, es ist mehr anabol, nicht so sehr androgen).

Die Antwort ist diese: Sie sind höchstwahrscheinlich zu jung, um in diesem Stadium einen Bart wachsen zu lassen. Es ist unmöglich zu sagen, ob Sie in der Lage sein werden, sich mit 20 oder, sagen wir, 23 Jahren Haare im Gesicht wachsen zu lassen, und realistischerweise ist der einzige Prädiktor dafür, sich bei den Männern in Ihrer Familie umzusehen.

Wenn die meisten Männer in Ihrer Familie einen Bart haben oder sich einen Bart wachsen lassen können, dann stehen die Chancen gut, dass auch Sie in der Lage sein werden, einen Bart wachsen zu lassen, wenn Sie älter werden und Ihre DHT- und Androgenrezeptoren anfangen, sich zu aktivieren.

Gibt es Wege, um als Teenager mehr Bartwuchs zu bekommen?

Aber ich möchte trotzdem sagen, dass es besser ist, einfach geduldig zu warten, bis Sie in Ihren frühen 20ern sind, bevor Sie irgendwelche verrückten Aktionen starten.

Wenn Sie schon als Teenager anfangen, den Bartwuchs zu stimulieren und zu forcieren und dadurch einen Bart wachsen lassen, wie wollen Sie dann jemals wissen, ob Sie es auf natürliche Weise geschafft hätten?

Ein weiterer Faktor ist, dass einige dieser Methoden Dinge wie die Verwendung von Minoxidil (Rogaine) für das Gesicht beinhalten, welches ein rezeptfreies Medikament ist, das nicht ganz frei von Nebenwirkungen ist.

Es gibt eine Handvoll von Nahrungsergänzungsmitteln, die beim Bartwuchs helfen können, wie Carnitin und Forskolin.

Und es gibt auch viele Lebensstiländerungen und Ernährungstricks, die eine Erhöhung von DHT und Testosteron bewirken können.

Aber Sie müssen verstehen, dass die meisten dieser Dinge Geld kosten, und ein Teenager ist nicht gerade in der Lage, monatlich viel Geld für Nahrungsergänzungsmittel oder Rogaine auszugeben.

Ein weiterer Faktor, den ich einbeziehen möchte, ist, dass es nicht wirklich „cool“ ist, als Teenager einen Vollbart zu haben. In der Tat werden die meisten Mädchen in Ihrem Alter und auch Erwachsene es eher als gruselig denn als toll empfinden.

Stell dir vor, du holst ein Mädchen mit einem Vollbart zum Abschlussball ab. Der Moment, in dem der Vater deines Dates dich mit einem Vollbart sieht, ist der Moment, in dem er anfängt, dich zu hassen, weil er denkt, dass du ein 25+ Typ bist, der mit seiner Teenager-Tochter ausgeht.

Fazit

Warum lassen sich manche Teenager einen Bart wachsen, während andere das nicht können?

Das hat etwas mit Testosteron, DHT und Androgenrezeptoren zu tun. Wenn Sie genetisch dazu veranlagt sind, einen hohen T- und DHT-Wert und empfindliche Rezeptoren zu haben, dann werden Sie in der Lage sein, sich in einem sehr jungen Alter einen Bart wachsen zu lassen. Die meisten Männer werden dazu jedoch nicht in der Lage sein.

Ist es möglich, mit 15, 16, 17, 18 Jahren mehr Bart wachsen zu lassen?

Ja, es ist in der Tat möglich, aber realistischerweise sollten Sie es nicht erzwingen. Geduld ist eine Tugend, und Ihr Bart wird nachwachsen, wenn die Natur es so vorgesehen hat. Wenn Sie 20+ sind und immer noch nichts in Ihrem Gesicht passiert, dann ja, schauen Sie, ob Sie das Wachstum mit anderen Mitteln anregen können.

Sie sagen, dass es möglich ist, das Wachstum von Bart und Schnurrbart bei Teenagern zu erhöhen, wie?

Nun, auf genau dieselbe Weise wie bei älteren Jungs.

Mit Minoxidil, was durch hunderte von Anekdoten und eine Studie belegt ist.

Mit einem Derma Roller, der den Bartwuchs fördern kann.

Mit Supplementen wie Carnitin, Mucuna und Forskolin, die die AR aktivieren.

Und durch eine nährstoffreiche Ernährung mit bartwuchsfördernden Lebensmitteln.

Holi-Was?

Zugegeben ich kannte das Wort nicht und schon gar nicht das Event. Eine Freundin fragte mich im letzten Frühjahr, ob ich Lust hätte, mit auf ein Holi-Festival zu kommen. Ich dachte, es handele sich um ein Festival wie es sie vor allem im Sommer vielfach gibt, und sagte spontan zu.

Meine Freundin, die meine Leidenschaft fürs Fotografieren kennt,  warnte mich davor, meine Kamera ungeschützt zu diesem Festival mitzunehmen. Ok…..? Großes Fragezeichen. Erst jetzt dämmerte mir ganz langsam, dass ich vielleicht doch wissen könnte, um was für eine Art von Festival es sich handele.

Holi-Festivals sind angelehnt an spirituell-religiöse Feste in Indien. Dort wird dieses eines der ältesten Frühlingsfeste immer Ende Februar / März (bald geht es also wieder los) gefeiert. Alles Kasten-Denken entfällt und die Menschen bewerfen sich mit gefärbtem Pulver oder Wasser. Dieses Pulver wird vorher meist an den Altären gesegnet und die Menschen überbringen sich beim ‚Bewerfen‘ gegenseitig Segenswünsche. Die Pulver bestanden in früheren Zeiten aus Blüten, Wurzeln und Kräutern und sollten eine heilende Wirkung auf die Menschen ausüben. Auch heute  noch wird dieses rituelle Fest noch in Indien gefeiert.

Vor einigen Jahren wurde dieses Festival in der westlichen Welt als kommerzielles Event aufgegriffen und wird inzwischen an vielen größeren Städten veranstaltet. In weiß gekleidet solle ich kommen, hat mir die Freundin noch geraten. Heute ist mir auch klar warum: die Farben leuchten so schön darauf. Apropos Farben. Diese Pulver sind heute für diese Zwecke natürlich künstlich hergestellt und ich bin mir nicht so sicher, ob dieses Pulver der Gesundheit so zuträglich ist.

Meine Kamera habe ich aber vorsichtshalber zu Hause gelassen. Das Risiko, dass mir das Farb-Pulver das gute Stück ruiniert, war mir dann doch zu groß. Auch wenn die Versuchung groß war, tolle Bilder zu schießen. Ich habe mich dann entschieden, meinem Smartphone eine wasserdichte Hülle zu verpassen, damit ihm die Farbe nichts anhaben kann.

Los ging es mit einer aufwändigen Einlasskontrolle – eigene Farbpulver durfte man nicht mitbringen -das fand ich schon mal gut. So konnte ich wenigstens sicher sein, dass das gesundheitliche Risiko doch nicht ganz so groß ist. Ein riesen Event sollte mich erwarten! Mehrere Bühnen mit tollen Live-Act (Das Line up konnte sich echt sehen lassen), Essstände, Verkaufsstände für die Farbpulver und mit weißen T-Shirts und vieles mehr war geboten. Hinterher habe ich gelesen, dass über 10.000 Menschen da waren.

Als wir auf dem Festival-Gelände waren, ging es auch direkt los! Die ersten Farbbeutel flogen direkt am Eingang und so ging es dann den ganzen Tag. Ich konnte mit meiner Handykamera doch ganz brauchbare Fotos machen und bin gerade dabei, diese in eine große Collage zu verarbeiten, die ich bei mir zu Hause im Treppenhaus aufhängen möchte. Klar wären Fotos mit der Spiegelreflexkamera natürlich besser gewesen, aber so geht es natürlich auch. Das Event war in jedem Fall toll und ich hatte einen riesen Spaß und meine Waschmaschine hinterher viel zu tun!

Also ihr könnt euch sicher sein, im nächsten Jahr bin ich wieder mit dabei – und wer weiß: vielleicht  finde ich bis dahin einen adäquaten Schutz für die große Kamera. Bis dahin wünsche ich euch

Gut Licht – Euer Konstantin

Der Bart ziert den Mann…

…sagt ein altväterliches Sprichwort.

Und das nehmen im Moment viele meiner Freunde und Kommilitonen ernst und lassen sich einen Bart wachsen. Mal mit mehr mal mit weniger Erfolg. Ich will damit sagen, dass bei vielen der Bart nicht so voll und schön wächst, wie bei Alm-Öhi aus Johanna Spyris Roman Heidi.

Mich selbst hat genau dieser Grund bisher davon abgehalten, mir einen Bart stehen zu lassen obwohl ich das ganz schön finde. Leider lässt mich Mutter Natur etwas im Stich und die Haare wachsen etwas unregelmäßig. Außerdem ist meine Barthaarfarbe nicht gerade das was man als schick empfindet. Aber vielleicht sollte ich es doch einmal wagen. Eine Freundin von mir hat mich nämlich auf eine Idee gebracht.

Die Lösung des Problems heißt: färben! Warum nicht den Bart färben, wenn es beim Kopfhaar inzwischen (auch für Männer) gang und gäbe ist? Der Markt bietet inzwischen gute Produkte hierfür an.

Ich wollte für meine verschiedenen Social Media Accounts sowieso neue Profilfotos machen. Wieso also nicht mit neu gewachsenem und gefärbtem Bart? Das wäre doch der gegebene Anlass und ich würde mal wieder was Neues ausprobieren. Die Bartfärbemittel können wunderbar Farbunterschiede ausgleichen und kleine ‚Lücken‘ im Bartwuchs optisch etwas ausgleichen. So ein Bart braucht ja nicht allzu lange, bis er gewachsen ist – in 10 bis 14 Tagen wird man da sicher schon einiges sehen.

Ich werde mich gleich nachher mal mit meiner Kamera dran machen, das Licht an verschiedenen Orten zu testen. Wenn mein Versuch erfolgreich ist, und der Bartwuchs und das Färben gut gelingen, werde ich natürlich auch einen komplett anderen Look haben. Vielleicht sollte ich mir jetzt schon mal überlegen, welche Form von Bart ich mir stehen lassen soll. Die Styles sind ja so unterschiedlich.

Also ein Schnurrbart kommt für mich nicht in Frage. Ich möchte schon etwas mehr im Gesicht behaart sein. Vielleicht ein sogenannter Henriquatre-Bart? Das ist der, der rund um den Mund geht. Aber dafür ist mein Gesicht vielleicht etwas zu schmal. Ein Dandy-Bart ist mir vielleicht auch ein wenig zu stylisch – außerdem gefällt mir persönlich der gesamte Look nicht an mir. Ich glaube, der sogenannte Hipster-Bart ist das richtige für mich. Modern, leger und recht gut zu pflegen. Ein Schnauzer kombiniert mit einem Bart von Ohr zu Ohr.

Jetzt muss ich mich nur noch entscheiden, ob ich chemisches Färbemittel benutzen möchte, oder Henna. Mit Henne bekomme ich tolle Rotnuancen hin, mehr aber auch nicht. Die klassischen Färbemittel überdecken meine Farbunregelmäßigkeiten ganz gut. Außerdem kann ich damit auch mehr als nur eine Nuance verändern. Das dürfte sich auf meinen Fotos ganz gut machen.

Ich werde sehen, was am Ende dabei herauskommt und wie meine Bilder geworden sind – darauf bin ich schon gespannt. Wie dem auch sei – Bart ist in (sagt zumindest diese Webseite :D) und ich bin dabei! Auch heute wünsche ich:

Gut Licht – Euer Konstantin

 

PS: Die Kameradrohne ist richtig top!

Die Welt von oben…

…hat einen besonderen Reiz!

Vor kurzem war ich mit einem Freund auf einer Modellbaumesse, weil sich er sich eine Drohne kaufen möchte. Ich war sehr erstaunt, wie weit diese Technik schon gediehen ist! Mein Kumpel hat mich mit seiner Begeisterung für die Flugobjekte angesteckt und ich bin echt am überlegen, ob ich mir so eine Drohne mit einer Kamera nicht selbst zu Weihnachten schenken soll.

Das würde mir ganz neue Möglichkeiten der Fotografie eröffnen. Auf Veranstaltungen wird diese Technologie ja schon seit längerer Zeit für Live-Aufnahmen oder auch aus Sicherheitsgründen eingesetzt. Warum also nicht diese Drohne für Fotoaufnahmen nutzen?

Ja, ich müsste etwas Geld in die Hand nehmen, um zufriedenstellende Bilder zu erhalten – vielleicht kann ich ja im Uni-Café noch etwas jobben, um mir eine etwas besser ausgestattete Drohne zu kaufen. Für den Hobbybereich gibt es viele gute Drohnen zu einem vernünftigen Preis, die mit einer Videokamera  ausgestattet sind. (die besten Drohnen mit Kamera findet ihr hier übrigens)

Am stabilsten liegen wohl die Quadrokopter in der Luft, manche dieser  Drohnen können sogar Loopings fliegen. Ich kann mir schon richtig ausmalen, was für tolle Bilder ich mit dieser Möglichkeit auf Veranstaltungen erzielen kann! Jetzt muss ich mir nur überlegen, wie viel ich in diese Technik investieren möchte. 100 bis mehrere tausend Euro kann so ein Quadrokopter kosten. Es kommt natürlich darauf an, wie hochwertig die eingebaute Technik ist. Hier kommt es darauf an, wie lange der Akku reicht (zwischen 9 und 25 Minuten) oder auch wie weit die Reichweite der Drohne reicht – allerdings sind in Deutschland aus Sicherheitsgründen nur Flüge auf Sicht erlaubt, was diese Möglichkeiten wieder etwas einschränkt.

Ich werde mich in den nächsten Wochen weiter über diese  Möglichkeiten informieren und euch in einem meiner nächsten Blogs über meine Ergebnisse berichten. Bis dahin kann ich mir ja mal überlegen, welche Aufnahmen ich mit dieser Technik machen kann.

Da an Drohnen Videokameras und keine Fotokameras angebracht werden, werde ich Bewegtbilder erhalten, aus denen ich meine Fotos dann ‚ausschneiden‘ kann. Sicher ist das eine gute Möglichkeit, Aufnahmen von Stellen zu machen, die ich selbst nicht erreichen kann, weil sie einfach nicht zugänglich sind, oder zu gefährlich.

Fassaden von oben, Menschenmengen, Naturaufnahmen – oh, die Möglichkeiten sind vielfältig und ich habe schon jede Menge Ideen, die ich am liebsten sofort ausprobieren würde. Anfang nächsten Jahres werde ich mit meinen Kommilitonen in die Berge zum Skifahren gehen. Einen Tag davon könnte ich prima nutzen, um Luftaufnahmen in den Bergen mit der Drohne zu machen.

Die Lichtverhältnisse in den Bergen sind durch den Schnee nochmals ganz andere und zaubern nochmals ganz andere Fotos hervor. Aufpassen muss ich allerdings wegen der Kälte und der Feuchtigkeit. Da kann es schnell mal Schleier auf der Linse geben, die die ganze Arbeit wieder zunichte machen würde. Aber mit vorsichtiger Anpassung von warm nach kalt werden das sicher tolle Bilder werden. Also da tun sich doch ganz neue Möglichkeiten für mich auf, vielleicht doch noch eine Karriere als Profifotograf zu starten. Wer weiß? Ich bleibe auf alle Fälle dran. Bis dahin:

Gut Licht – Euer Konstantin

Meine Kamera und ich…

…sind allerbeste Freunde!

Und das, seit ich vor vielen Jahren auf dem Dachboden meiner Eltern eine alte Ricoh 500 GX fand. Das ist eine Kamera von einem japanischen Hersteller aus Anfang der Siebziger, die noch mit einem Film gefüttert werden muss. Klein und handlich mit einem Stahlgehäuse. Blende, Belichtung und Schärfe: all das musste man noch manuell einstellen. Diese Kamera hatte sich mein Vater zu Studienzeiten von seinem ersten selbst verdienten Geld zugelegt.

Inzwischen hat auch er auf die digitale Welt umgestellt, was aber von meinem Dachbodenfund blieb, ist mein Faible für das Fotografieren. Na ja, damals spielte ich mit dem Teil nur herum, aber es kamen doch die ein oder anderen brauchbaren Bilder dabei heraus.

Und als wir in der Schule dann eine Dokumentation in Religion über integrative Projekte in unserer Stadt erstellen mussten, legte ich mir die meine erste digitale Spiegelreflexkamera zu. Die alte Ricoh hatte damit ausgedient, und ich habe das gute Stück meinem Vater (zum Glück) unversehrt zurück gegeben. Hin und wieder leihe ich sie mir aber doch wieder aus und teste das ein oder andere.

Seither habe ich sehr viel ausprobiert und herumexperimentiert, mit mehr oder wenigem großem Erfolg. Eigentlich würde ich ja das Handwerk gerne von der Pike auf lernen und Profifotograf werden. Doch weil meine Eltern etwas an meinem Talent zweifelten und ich etwas Bodenständigeres lernen sollte, studiere ich Wirtschaftswissenschaften und so betreibe ich das Fotografieren erst einmal als Hobby.

Doch immerhin habe ich auf zwei Studentenveranstaltungen Fotoserien geschossen, die  durchaus auf positive Resonanz gestoßen sind. Ich habe immer versucht, die Teilnehmer unbemerkt zu erwischen, so bekomme ich die Stimmung der jeweiligen Situation schön mit auf das Foto und wenn ich dann noch etwas mit dem Licht und der Blende experimentiert habe, dann habe ich einige tolle Momente erwischt. Viele der Fotos habe ich in schwarz/weiß erstellt, damit bekommen die Szenen nochmal ein ganz anderes Feeling. Vor allem Stimmungen versuchen einzufangen, das macht mir am meisten Freude.

Apropos Stimmung: jetzt ist Herbst und das Sonnenlicht bekommt wieder so einen besonderen Touch.  Ich werde wohl in den nächsten Tagen rausgehen und durch die Wälder und Weinberge streifen, um diese vielen tollen Farben und Lichtreflexe einfangen. Kennt ihr das auch noch: als Kind bin ich immer durch das frisch gefallene Laub gestiefelt und habe die Blätter mit meinen Füßen aufgewirbelt – das hatte immer so einen bestimmten Geruch. Kastanien und Blätter gesammelt und hinterher Kastanienmännchen gebastelt und dazu eine Tasse warme Milch oder Kakao.

Ja, der Herbst ist eine gute Zeit, um besondere Momente mit der Kamera einzufangen. Das Wetter verspricht gut zu werden: ich werde morgen gleich rausgehen, und versuchen, dieses Licht mit der Linse einzufangen. Vielleicht kann ich das ein oder andere Bild  ja dann auf Leinwand ziehen, und an der Uni im Lesesaal aufhängen lassen. Wer weiß, vielleicht wird das ja doch noch was mit dem Fotografenberuf.

Gut Licht – Euer Konstantin